Deutscher PC-Markt leidet unter Windows 8

Die Vorsicht der Unternehmen hat Marktforschern zufolge den deutschen PC-Absatz einknicken lassen. Die Zahl der verkauften Desktops und Notebooks ging im Frühjahr um 6,5 Prozent auf 2,6 Millionen Stück zurück, wie Gartner heute mitteilte.

Das vergangene zweite Quartal sei ein Übergangsquartal, alle würden auf die leichten Ultrabooks und Windows 8 warten, so eine Garnter-Analystin. Die PC-Hersteller und der Handel hätten ihre Lager genau im Auge und würden sich auf beides vorbereiten, das habe einen dämpfenden Effekt, so Gartner.

Absatz von Firmen-PCs stark zurückgegangen

Vor allem das Geschäft mit klassischen Bürorechnern ist zuletzt eingebrochen. Der Absatz von Desktops schrumpfte um ein Fünftel, während die Verkaufszahlen von Notebooks noch leicht zulegten. Unter den Herstellern hat Acer den Spitzenplatz zurückerobert. Lenovo hielt sich auf Platz zwei, Weltmarktführer Hewlett-Packard (HP) liegt auf Platz drei.

In Westeuropa blieb HP in einem schrumpfenden Markt die Nummer eins. In den wichtigsten Ländern Europas ging der PC-Absatz insgesamt weniger stark zurück: Die Verkaufszahlen lagen mit 13,6 Millionen Stück lediglich 2,4 Prozent unter denen des Vorjahreszeitraums.

Publiziert am 09.08.2012