Klingende Namen bei Kunstmesse Art Salzburg
Im Windschatten der Salzburger Festspiele, die zahlungskräftiges Publikum in die Stadt bringen, blüht auch der Kunsthandel jeden Sommer auf.
So hat sich im Mozartjahr 2006 die internationale Kunstmesse Art Salzburg angesiedelt, deren sechste Auflage morgen in der Salzburger Residenz startet. Bis 19. August bieten dort 38 Galeristen und Aussteller meist hochpreisige Kunst, Möbel, Juwelen, Silber und Porzellan feil.
Wie schon in den Vorjahren sind wieder zahlreiche klingende Namen zu finden: Chagall, Klimt, Schiele, Picasso, Wurm, Nitsch, Attersee, Brus, Kubin, Rainer - um nur einige aufzuzählen. „Spezielle Schwerpunkte haben wir eigentlich keine, die klassische Moderne ist genauso vertreten wie das Biedermeier oder Volkskunst“, kündigte Veranstalterin Monika Vanecek-Pelz an. Und besondere Highlights will sie auch nicht hervorheben. „Wir bringen jedes Jahr ein ähnliches Angebot, weil es die Gäste auch so wünschen.“
Nicht mehr geben wird es heuer den im Vorjahr erstmals eröffneten eigenen Skulpturenpark, weil der Innenhof der Residenz heuer von den Salzburger Festspielen selbst für Bühne und Tribüne für die Oper „Das Labyrinth“ beansprucht wird.
Publiziert am 09.08.2012