Facebook-Aktie fällt nach Ende der Haltefrist

Eine Schwemme frisch handelbarer Facebook-Aktien hat den Kurs des Sozialen Netzwerks heute beim Handelsstart an der New Yorker Technologiebörse NASDAQ tief ins Minus gedrückt. Das Papier fiel um bis zu sechs Prozent.

Am Vormittag (Ortszeit) war eine erste Haltefrist ausgelaufen. Nach dem Börsengang im Mai dürfen nun zahlreiche Alteigentümer, darunter auch Mitarbeiter, weitere Aktien unters Volk bringen. Insgesamt könnten bis zu 271 Millionen zusätzliche Aktien auf den Markt kommen.

Bis zu 1,9 Mrd. Aktien handelbar

Beim Börsengang selbst waren 421 Millionen Aktien zu 38 Dollar verkauft worden. Schon am zweiten Handelstag war der Kurs aber eingebrochen und erreicht seitdem immer neue Tiefstände.

Facebook hatte beim Börsengang Mitte Mai betont, es habe mehrere solcher Haltefristen eingezogen, um eine Aktienschwemme zu vermeiden. In den kommenden neun Monaten enden mehrere dieser Fristen. Insgesamt könnten Altaktionäre in diesem Zeitraum 1,9 Milliarden Aktien verkaufen. Facebook warnte bereits, dass der Preis der Aktien „zurückgehen“ könnte, sollte es zu „bedeutenden Verkäufen kommen“.

Publiziert am 16.08.2012