550 Hektar Pinienwald durch Brand in Westfrankreich zerstört

Einer der schwersten Waldbrände in Frankreich in diesem Jahr hat an der Atlantikküste mindestens 550 Hektar Pinienwald zerstört. Das Feuer in der Nähe des Badeortes Lacanau war heute Vormittag aber unter Kontrolle, wie die Präfektur des Departements Gironde mitteilte.

Rund 200 Feuerwehrleute hatten seit gestern gegen den Brand gekämpft, der durch sich drehende Winde immer wieder angefacht worden war. Als Ursache für den Brand vermutet die Polizei eine aus dem Auto geworfene Zigarette.

Das Feuer war in der Nähe des bei Surfern sehr beliebten Strandes von Lacanau ausgebrochen. Die ganze Nacht über versuchten die Feuerwehrleute, den Brand unter Kontrolle zu bringen. Auch vier Löschflugzeuge kamen zum Einsatz.

„Die Heftigkeit des Feuers hat in der Nacht nachgelassen“, hob die Feuerwehr hervor. Dennoch wird wegen der bevorstehenden Hitzewelle ab heute in Frankreich sowie wegen der Winde befürchtet, dass das Feuer erneut angefacht werden könnte. Die Feuerwehr blieb daher laut Präfektur vorerst im Einsatz.

Video dazu in iptv.ORF.at

Publiziert am 17.08.2012