Mindestens drei Tote bei Erdbeben in Indonesien
Bei einem Erdbeben der Stärke 6,3 sind in Indonesien heute nach Behördenangaben mindestens drei Menschen ums Leben gekommen. Das Beben ereignete sich gestern Abend in der Nähe der Bergdistrikte Moutong und Sigi auf der Insel Sulawesi im Osten des Archipels. Unter den drei bisher gemeldeten Todesopfern sei ein neunjähriger Bub, sagte der Sprecher des Katastrophenschutzes, Sutopo Purwo Nugroho. Zwölf weitere Menschen seien schwer verletzt worden. Das Beben habe zudem 40 Häuser beschädigt.
Nach Angaben der US-Erdbebenwarte (USGS) lag das Epizentrum 56 Kilometer südöstlich der Provinzhauptstadt Palu, in der das Beben ebenfalls zu spüren war. Viele Bewohner rannten auf die Straßen, erst nach etwa 15 Sekunden hörten die schweren Erschütterungen auf. Indonesien liegt auf dem Pazifischen Feuerring, auf dem mehrere Kontinentalplatten und ozeanische Platten aneinanderstoßen. Dadurch kommt es in dem Gebiet regelmäßig zu Vulkanausbrüchen und Erdbeben.
Publiziert am 19.08.2012