Berlin könnte Lockerungen für Athen zustimmen
In der Debatte über die Zukunft Griechenlands in der Euro-Zone zeichnen sich einem Zeitungsbericht zufolge bestimmte Lockerungen der Auflagen für das Land ab, denen auch die deutsche Regierung zustimmen könnte.
Zwar werde ein drittes Hilfspaket für Griechenland nach wie vor strikt abgelehnt, berichtete die „Bild“-Zeitung (Montag-Ausgabe) unter Berufung auf Regierungskreise.
Innerhalb des beschlossenen Zeitrahmens bis 2015 seien aber „Umschichtungen denkbar“, solange damit nicht die Notwendigkeit für ein weiteres Kreditpaket entstünde, hieß es demnach in den Kreisen.
Finanzierungslücke bis 14 Mrd. Euro
Die Debatte über den Verbleib Griechenlands in der Euro-Zone ist laut neuen Gerüchten über einen weiter steigenden Finanzbedarf des hoch verschuldeten Landes wieder voll entbrannt. Laut einem Bericht vom Wochenende soll die Finanzierungslücke in Athen aktuell bis zu 14 Milliarden Euro betragen.
Die deutsche Bundesregierung lehnt ein drittes Rettungspaket ab und hatte sich auch immer wieder gegen einen Aufschub bei den Sparmaßnahmen ausgesprochen. Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) kommt am Freitag mit dem griechischen Regierungschef Antonis Samaras in Berlin zusammen.
Publiziert am 20.08.2012