27 Tote durch Taifun „Kai-Tak“ in Vietnam
Taifun „Kai-Tak“ hat in Nordvietnam mindestens 27 Menschenleben gefordert. Das berichteten die Behörden heute in einer ersten Schadensbilanz.
Der mächtige Sturm, der bereits auf den Philippinen Chaos und Zerstörung hinterließ, zog am Wochenende mit heftigem Regen und gefährlichen Winden über Nordvietnam. Die nördlichen Provinzen standen unter Dauerregen. Auch heute hielt der Regen zunächst an.
Rund 12.000 Häuser beschädigt
Unter den Toten war ein Taxifahrer, der in Hanoi von einem Baum erschlagen wurde, berichtete die Polizei. Die meisten anderen Opfer kamen durch Überschwemmungen und Erdrutsche ums Leben.
Der Sturm beschädigte 12.000 Häuser und setzte 23.000 Hektar Agrarland unter Wasser, berichtete die Behörde für Hydrometeorologie. Nach Angaben des Agrarministeriums sterben durch heftige Regenfälle und Überschwemmungen im Jahr im Durchschnitt 750 Menschen in Vietnam.
Publiziert am 20.08.2012