Pussy-Riot-Unterstützer legen Gerichtswebsite lahm

Unterstützer der russischen Frauenpunkband Pussy Riot haben vorübergehend die Website des russischen Chamownitscheski-Gerichts lahmgelegt, das drei der Musikerinnen zu jeweils zwei Jahren Lagerhaft verurteilt hatte. Eine Gerichtssprecherin bestätigte den Cyberangriff, der „einige Stunden“ gedauert habe.

Putin-Kritik statt Gerichtsinfos

Die Angreifer platzierten dabei auf der Website unter anderem ein Video des homosexuellen bulgarischen Sängers Asis und ein neues Lied der Punkband namens „Putin lights up the fires“.

Auf der Startseite des Gerichts wurden die „schlimme Justizpraxis“ und „Putins Räuberbande“, die das Land ausplündere, kritisiert.

Publiziert am 21.08.2012