Web-2.0-Verbot für Mette-Marits Sohn

Der 15-jährige Sohn von Norwegens Kronprinzessin Mette-Marit soll laut Presseberichten die Veröffentlichung von privaten Fotos im Internet künftig unterlassen. Ein Konto von Marius in einem Sozialen Netzwerk sei aus Sicherheitsgründen bereits gelöscht worden, berichteten mehrere norwegische Medien gestern.

Tags zuvor hatte die Tageszeitung „Verdens Gang“ berichtet, anhand der veröffentlichten Fotos ließen sich die Aufenthaltsorte der Familie abseits ihrer öffentlichen Verpflichtungen herausfinden. Marius hatte seine Aktivitäten im virtuellen Raum im vergangenen Herbst gestartet.

Sicherheitsfragen spielen in Norwegen eine herausragende Rolle, seit der rechtsextreme Attentäter Anders Behring Breivik im Juli 2011 bei einem Bombenanschlag in der Hauptstadt Oslo und einem Massaker auf der Insel Utöya insgesamt 77 Menschen tötete. Ein Bericht warf der Polizei später Versäumnisse vor. Im Prozess gegen Breivik wird morgen das Urteil erwartet. Wird er für zurechnungsfähig erklärt, drohen ihm 21 Jahre Haft.

Publiziert am 23.08.2012