Israel: Tod von US-Aktivistin war Unfall

Ein israelisches Gericht hat den Tod einer US-Friedensaktivistin 2003 im Gazastreifen als Unfall eingestuft und Schadenersatzansprüche der Familie abgewiesen.

Die damals 23-jährige Rachel Corrie sei nicht absichtlich von einer Planierraupe überrollt worden, stellten die Richter in Haifa heute fest.

Zudem habe es sich um ein Kriegsgebiet gehandelt, und Corrie habe sich selbst in Gefahr begeben. Der Rechtsanwalt der Familie kündigte Berufung an. Corrie hatte sich am 16. März 2003 aus Protest gegen den Abriss von Häusern im Süden des Gazastreifens einer israelischen Planierraupe in den Weg gestellt. Nach Militärangaben hatte der Fahrer sie übersehen.

Video dazu in iptv.ORF.at

Publiziert am 28.08.2012