Amsterdam: Geiselnahme in Jet dementiert
Eine befürchtete Geiselnahme an Bord eines Flugzeuges in Amsterdam gestern war wohl falscher Alarm. Passagiere in dem spanischen Airbus sagten dem niederländischen Radiosender NOS am Telefon, dass es an Bord keine Probleme gebe.
„Wir sind selbst erstaunt, was hier los ist“, sagte eine Frau. Auch die niederländische Polizei dementierte eine Geiselnahme und sprach von einem „Missverständnis“ zwischen Crew und Tower, wie die niederländische Agentur ANP berichtete.
Die spanische Fluggesellschaft Vueling dementierte ebenfalls eine angebliche Geiselnahme an Bord ihrer Maschine. Eine Sprecherin sagte nach Angaben der Madrider Onlinezeitungen Elmundo.es und Elpais.com, an Bord des in Amsterdam gelandeten Flugzeugs sei alles okay. Es habe ein Missverständnis in der Kommunikation zwischen dem Piloten und dem Kontrollturm gegeben.
Bei Landung von Kampfjets begleitet
Der Airbus der spanischen Fluggesellschaft Vueling mit 193 Passagieren war gegen 14.00 Uhr unter Begleitung von zwei F-16-Kampfjets der niederländischen Armee gelandet. Es kam aus Malaga. Das nationale Koordinationszentrum zu Terrorismus erklärte, dass es keine Funkverbindung mit dem Piloten gegeben habe und eine Geiselnahme nicht ausgeschlossen werden konnte.
Fliegerbombe gefunden - Teilsperre
Davor musste derselbe Flughafen bereits wegen eines Fliegerbombenfunds teilweise gesperrt werden. Die Bombe, die vermutlich aus dem Zweiten Weltkrieg stammt, sei vermutlich bei Bauarbeiten entdeckt worden, sagte ein Sprecher des Flughafens. Der C-Pier für innereuropäische Flüge und die Panoramaterrasse wurden vorsorglich geräumt.
Video dazu in iptv.ORF.at
Publiziert am 29.08.2012