Massenevakuierungen nach Wirbelsturm „Isaac“

Nach dem Hurrikan „Isaac“ müssen im US-Bundesstaat Louisiana 60.000 Menschen wegen Überschwemmungsgefahr ihre Häuser räumen. Ein Damm sei durch den Wirbelsturm schwer beschädigt worden und drohe zu brechen, teilten die Behörden gestern mit.

Betroffen sind Bewohner der Siedlungen entlang des Flusses Tangipahoa zwischen den Ortschaften Kentwood und Robert. Die Gegend liegt rund 160 Kilometer nördlich von New Orleans. Auch im Bundesstaat Mississippi wurden Tausende Menschen wegen drohender Überflutungen evakuiert.

Norden hofft auf Niederschlag

In New Orleans begannen inzwischen die Aufräumarbeiten. Allerdings blieben in Louisiana und Mississippi weiter mehr als 730.000 Menschen ohne Strom. „Isaac“ schwächte sich über Nacht weiter ab und wurde als Tropensturm eingestuft.

Nördlich der Küste wurden die Regenfronten von „Isaac“ hingegen eher freudig erwartet: Große Teile der USA leiden an einer schweren Dürre, der sich verheerend auf die Ernte auswirkt.

Neuer Hurrikan im Anmarsch

Unterdessen hat sich über dem Atlantik ein neuer Hurrikan gebildet. „Kirk“, ein Hurrikan der Kategorie eins, bewege sich nach Norden und werde in den kommenden 48 Stunden an Stärke gewinnen, teilte das Nationale Hurrikan-Zentrum NHC heute in Miami im US-Bundesstaat Florida mit. Konkrete Warnungen gebe es noch nicht.

Publiziert am 30.08.2012