Eklat in U-Ausschuss nach Sommerpause

Das erste Treffen des Korruptions-U-Ausschusses hat gestern Nachmittag mit einem Eklat geendet. Die Ausschussvorsitzende Gabriela Moser (Grüne) hatte den Antrag von SPÖ, ÖVP, FPÖ und BZÖ bezüglich des weiteren Zeitplans nicht zugelassen. Moser berief sich auf Gesetzeswidrigkeiten und löste damit bei den anderen Fraktionen Empörung aus.

Daraufhin zogen die Regierungsfraktionen ihre Zeugenliste zurück. Im Zusammenhang mit der Schaltung von Inseraten stand die mögliche Ladung von Kanzler Werner Faymann (SPÖ), Staatssekretär Josef Ostermayer (SPÖ) und Umweltminister Nikolaus Berlakovich (ÖVP) im Raum.

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Publiziert am 01.09.2012