Syriens Armee greift Rebellenviertel in Aleppo an
Syrische Regierungstruppen sind heute gegen mehrere Rebellenhochburgen vorgegangen. Mehrere Stadtviertel der nördlichen Wirtschaftsmetropole Aleppo wurden laut Opposition angegriffen. In der nordwestlichen Provinz Idlib ging nach Augenzeugenberichten die Luftwaffe gegen Rebellen vor. Diese hatten den Angriffen mit ihren leichten Waffen nur wenig entgegenzusetzen.
Angeblich Kampf um Geheimdienstgebäude
In der östlichen Provinz Deir Essor gingen die Kämpfe ebenfalls weiter. Nach Angaben der in London ansässigen Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte gab es dort mehrere Tote. In der Stadt Bukamal kämpften Aufständische und Regierungssoldaten in der Nähe eines Gebäudes, das den Sitz des Militärgeheimdiensts und der Militärpolizei beherbergt.
Bäckereien von der Armee belagert
Nach Angaben von Aufständischen zerstörte die Armee in der zentralen Rebellenhochburg Kusseir die letzte Bäckerei, die noch Brot verkaufte. Die Truppen von Präsident Baschar al-Assad hätten die Stadt in der Provinz Homs im Morgengrauen unter heftigen Beschuss genommen, teilten die Aufständischen mit. In der Stadt war zuvor bereits eine der drei dortigen Bäckereien zerstört worden. Eine weitere wird von der Armee besetzt gehalten.
Publiziert am 02.09.2012