Zehn Tote durch Legionärskrankheit in Stadt Quebec

In der kanadischen Stadt Quebec sind nach Behördenangaben zehn Menschen an der Legionärskrankheit gestorben. Die Zahl der Toten beziehe sich auf den Zeitraum seit Ende Juli, teilten die Gesundheitsbehörden am Samstag mit.

Insgesamt sei die Krankheit bereits bei 165 Menschen diagnostiziert worden. Es seien Ermittlungen zur Ursache des Ausbruchs eingeleitet worden. Möglicherweise gehe dieser auf eine unzureichende Wartung von Kühlelementen in Klimaanlagen zurück.

Mit Antibiotika behandelbar

Die Legionärskrankheit stellt eine Gefahr für Menschen mit einem schwachen Immunsystem dar. Sie kann aber mit Antibiotika behandelt werden. Die durch den Legionella-Erreger verursachten Krankheitssymptome sind hohes Fieber, trockener Husten sowie eine Lungenentzündung, die tödlich enden kann.

Das Legionella-Bakterium kommt besonders in stehendem Wasser wie in Klimaanlagen vor. Wenn das Gerät in Betrieb ist, kann das Bakterium durch ausgestoßene Tröpfchen verbreitet werden. Die Inkubationszeit beträgt zwei bis zehn Tage. Eine Übertragung von Mensch zu Mensch ist nicht bekannt.