Pressefreiheit-Preis für mexikanische Journalistin

Für ihre mutige Berichterstattung über die enge Verzahnung von Drogenmafia und Politik in ihrer Heimat Mexiko hat Anabel Hernandez den Pressepreis Goldene Feder der Freiheit erhalten.

„Für mich ist diese Auszeichnung ein Licht auf meinem dunklen Weg, ein Licht im einsamen und ungleichen Kampf zwischen einer Journalistin und einem ganzen Korruptionsapparat“, sagte Hernandez auf dem Weltzeitungskongress in der ukrainischen Hauptstadt Kiew gestern.

Der Weltverband der Zeitungen und Nachrichtenmedien WAN-IFRA erinnerte vor allem an das persönliche Risiko. In Mexiko werden jährlich Dutzende Journalisten Opfer der mächtigen Drogenkartelle.