Troika zweifelt an Teilen des Athener Sparprogramms

Das griechische Sparprogramm im Umfang von gut 11,5 Milliarden Euro stößt bei der Troika aus EU, Internationalem Währungsfonds (IWF) und Europäischer Zentralbank (EZB) teilweise auf Skepsis.

Die Höhe der Einnahmen aus der Bekämpfung der Steuerhinterziehung wird als unsicher eingestuft. Auch Teile des Plans zur Verschlankung des Staates gelten als nicht glaubwürdig.

Der griechische Regierungschef Antonis Samaras traf dazu heute Vormittag in Athen mit den Chefs der Geldgeberkontrolleure zusammen. Die Auszahlung weiterer Finanzhilfen für Griechenland hängt vom Bericht der Troika ab. Bereits gestern war die Troika bei Finanzminister Ioannis Stournaras zu Gast, um gemeinsam über die letzten Details zu verhandeln.

Publiziert am 10.09.2012