Ö: Sprachförderung im Kindergarten mit PC-Spielen

Österreichs Kindergartenkinder sollen künftig am PC spielerisch lesen lernen und ihre Sprache verbessern.

Im Rahmen der von dem Softwarekonzern Microsoft, der Uni Linz und dem Innenministerium getragenen Initiative „Schlaumäuse - Kinder entdecken Sprache“ sollen heuer 50.000 Kinder Zugang zu einer speziellen Lernsoftware erhalten, mit der sie spielerisch an Schrift und Sprache herangeführt werden. Davon sollen vor allem Kinder mit Sprachdefiziten oder Migrationshintergrund profitieren.

Selbstständiges Erarbeiten von Sprache

Die Lernsoftware ermöglicht es, Buchstaben, Laute und Schrift hörbar zu machen, ohne auf die Hilfe von Pädagogen angewiesen zu sein. Die Kinder haben dadurch die Möglichkeit, Sprache und Schrift selbstständig und auf ihrem persönlichen Lernniveau zu erforschen.

Das Projekt startete bereits 2006 in Linz und wurde im Laufe der Jahre auf 800 Kindergärten in ganz Österreich ausgeweitet. Das Programm wird in einer Gratislizenz allen Kindergärten zur Verfügung gestellt.

Publiziert am 10.09.2012