Nach Aus für Investitionsplan: Monti zitiert Fiat-Chef nach Rom
Der italienische Premier Mario Monti hat gestern mit Fiat-Chef Sergio Marchionne telefoniert und ihn zu einem Gespräch in Rom eingeladen. Das Treffen wird am Samstagnachmittag stattfinden, teilte des Büro des Premierministers in Rom mit. Monti will Klarheit über die Zukunft der Fiat-Produktionswerke in Italien schaffen.
Fiat-Chef Marchionne sagte zuvor, er wolle trotz der Rezession in Italien seinem Heimatland nicht den Rücken kehren. „Ich habe nie über die Schließung von Werken gesprochen. Ich habe nie gesagt, das Land verlassen zu wollen“, stellte Fiat-Chef Sergio Marchionne in einem Interview der Tageszeitung „La Repubblica“ klar.
Marchionne, der auch den zu Fiat gehörenden US-Autobauer Chrysler leitet, ist zuletzt zunehmend unter Druck von Gewerkschaften und Politikern geraten, die Strategie des Konzerns zu erläutern. Ein 2010 vorgelegter Fünfjahresplan über Investitionen in Höhe von 20 Milliarden Euro bis 2014 soll angesichts der Krise aus dem europäischen Automarkt revidiert werden.
Publiziert am 18.09.2012