Mexiko: 5.000 auf der Jagd nach Gefängnisausbrechern

Nach dem Ausbruch von 132 Häftlingen aus einem Gefängnis im Norden Mexikos sind rund 5.000 Sicherheitskräfte für die Jagd nach den Ausbrechern mobilisiert worden. Wie der Vertreter der Sicherheitskräfte im Bundesstaat Coahuilas, Jorge Luis Moran, im Radio sagte, wurden Polizei und Armee in den vier nördlichen Bundesstaaten sowie die Behörden in dem angrenzenden US-Bundesstaat Texas alarmiert.

Die Häftlinge - darunter 86 wegen Verbrechen wie Drogenhandel und Entführungen verurteilte Gefangene - waren gestern durch einen sieben Meter langen Tunnel aus dem Gefängnis Piedras Negras nahe der Stadt Acuna in dem an die USA grenzenden Bundesstaat Coahuilas gelangt.

Ein Staatsanwalt sagte laut einem TV-Bericht, den ersten Ermittlungsergebnissen zufolge könnten mehrere Gefängniswärter in den Ausbruch verwickelt sein.

Publiziert am 18.09.2012