Neun Tote bei Unwettern in Südamerika
Bei schweren Unwettern in Südamerika sind gestern insgesamt neun Menschen ums Leben gekommen. Allein in Paraguay starben durch Stürme mit Windgeschwindigkeiten von 140 km/h fünf Menschen, wie die örtlichen Behörden mitteilten. Dutzende Verletzte suchten Krankenhäuser in der Hauptstadt Asuncion auf.
Landesweit wurden mindestens 5.000 Häuser zerstört, mehr als 80 Menschen verletzt. In Asuncion widerstanden Tausende dem heftigen Regen, um ein Konzert der Rockband Scorpions zu sehen, das schließlich abgesagt wurde. Ein Vorort der Stadt wurde komplett verwüstet.
Auch in anderen südamerikanischen Ländern wüteten die Unwetter. In Bolivien und Uruguay starben jeweils zwei Menschen auf überfluteten Straßen. Mehr als 400 Menschen mussten in Uruguay ihre Häuser verlassen. Mit 140.000 Haushalten waren zudem zehn Prozent des Landes ohne Strom.
Video dazu in iptv.ORF.at
Publiziert am 20.09.2012