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Die ewigen „Drei-Schluchten-Migranten“
Die ständige Veränderung des Wasserspiegels weiche das Erdreich auf, „geologische Unfälle“, wie ein Regierungsbeamter es nannte, hätten um 70 Prozent zugenommen. Weitere 100.000 Menschen könnten in den nächsten fünf Jahren vertrieben werden. Die Stadt Huangtupo, die erst durch die Absiedelungen vor gut zehn Jahren entstand, wird gänzlich aufgegeben. Ihre Bewohner ziehen in die neue Stadt Shennongxi, die ersten Häuser stehen bereits. Proteste gab es bisher keine, auch weil nach den zahlreichen Todesfällen durch eingestürzte Häuser ohnehin niemand in den alten Städten bleiben will.
Reuters/Carlos BarriaIn Huangtupo sind ganze Häuser in sich zusammengebrochen
Reuters/Carlos BarriaDie eben erst errichtete Stadt ist eine einzige Ruine
Reuters/Carlos BarriaÜber 45 Milliarden Euro (59 Mrd. US-Dollar) hat der Kraftwerksbau verschlungen
Reuters/Carlos Barria17 Jahre betrug die Bauzeit für das größte Wasserkraftwerk der Welt
Reuters/Carlos BarriaMindestens 48 Tote forderten die Erdrutsche bisher
Reuters/Carlos BarriaProteste gegen die erneute Umsiedlung gab es nicht ...
Reuters/Carlos Barria... es will ohnehin niemand in den desolaten Wohnungen bleiben
Reuters/Carlos BarriaAndernorts wird im Eiltempo für Ersatzwohnungen gesorgt
Reuters/Carlos BarriaDie neuen Siedlungen versprechen SicherheitPubliziert am 27.09.2012