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Plötzliche Eile in der „K-Frage“
Der frühere deutsche Finanzminister Steinbrück geht für die SPD ins Rennen um die deutsche Kanzlerschaft. Parteichef Gabriel bestätigte seinen Vorschlag am Freitag. Die plötzliche Eile überrascht, da die SPD die „K-Frage“ eigentlich erst Anfang 2013 entscheiden wollte. Die CDU ätzte bereits, in der SPD sei wohl nur „einer übrig“ geblieben. Steinbrück stand zuletzt wegen Vorwürfen des Amtsmissbrauchs in der Kritik, vielen in seiner Partei ist er zu „zahm“. Doch genau deswegen, meinen deutsche Politologen, könnte er der Union und Bundeskanzlerin Merkel gefährlich werden.