Vergleich kostet Bank of America 2,4 Mrd. Dollar
Mit einer milliardenschweren Vergleichszahlung will die Bank of America einen jahrelangen Rechtsstreit rund um die Übernahme von Merrill Lynch beilegen. Das Geldhaus einigte sich gestern mit den Klägern auf die Zahlung von 2,43 Milliarden Dollar - eine der höchsten Vergleichssummen bei einer Sammelklage dieser Art.
Das Geldhaus wies zugleich die Vorwürfe der klagenden Aktionäre zurück. Mehrere Pensionsfonds beschuldigten das Institut, sie vor dem Merrill-Lynch-Kauf im Jahr 2008 mit falschen Informationen über die Finanzlage beider Bankhäuser in die Irre geführt zu haben. Als die Wahrheit ans Licht kam, stürzte der Aktienkurs ab.
Bank of America erklärte, mit dem Vergleich solle die Ungewissheit rund um den im Jahr 2009 begonnenen Rechtsstreit beendet werden. Mit der Einigung kommt Bank of America aber auch einem Prozess zuvor, der für Oktober angesetzt war. Das zuständige Bezirksgericht in Manhattan muss dem Vergleich allerdings noch zustimmen. Die Kläger zeigten sich mit der Vergleichssumme zufrieden und begrüßten das klare Signal an andere Konzerne für den korrekten Umgang mit Aktionären.
Publiziert am 28.09.2012