UNO fordert globale Strategien für alternde Gesellschaften

Die Vereinten Nationen haben die Regierungen weltweit aufgerufen, ihre Politik stärker auf die Herausforderungen einer alternden Gesellschaft auszurichten.

Die Regierungen müssten mehr in „ältere Menschen“ investieren und deren Diskriminierung stoppen, forderten der Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen (UNFPA) und die Organisation HelpAge heute in Tokio zum internationalen Tag der älteren Menschen.

13 Prozent älter als 60 Jahre

In ihrem Bericht weisen UNFPA und HelpAge darauf hin, dass schon heute 893 Millionen der rund sieben Milliarden Menschen auf der Erde - umgerechnet 12,8 Prozent - älter als 60 Jahre sind. Binnen des nächsten Jahrzehnts wird die Zahl um weitere 200 Millionen Menschen auf weit über eine Milliarde steigen.

Im Jahr 2050 leben laut dem Bericht 80 Prozent der Älteren in Entwicklungs- und Schwellenländern. Deren Regierungen hätten bisher jedoch noch keine Vorkehrungen getroffen, da ihre Bevölkerungen heute noch sehr jung seien.

Publiziert am 01.10.2012