Unklarheit um Spanien-Hilfe verunsichert Wall Street

Die Sorge vor schwachen Unternehmensbilanzen und aufflammende Unsicherheiten über Hilfen für Spanien haben der Wall Street heute Verluste beschert. Die wichtigsten Indizes tendierten negativ, nachdem schwächer als erwartete Unternehmensergebnisse Händler skeptisch stimmten.

Zudem erklärte der spanische Regierungschef Mariano Rajoy, ein Antrag auf vollständige Hilfen stehe nicht unmittelbar bevor. An den US-Börsen würde ein derartiger Schritt aber positiv gesehen, weil damit nach Ansicht von Marktteilnehmern die Gefahr einer Ausweitung der Krise sinkt.

Bis wirklich Klarheit herrsche, müsse weiter mit einem sprunghaften Handel gerechnet werden, warnte Brian Barish, Präsident von Cambiar Investors LLC in Denver. Konjunkturabhängige Titel tendierten tiefer. Der Dow-Jones-Index mit den 30 Standardwerten fiel um 0,4 Prozent auf 13.462 Punkte. Der breiter gefasste S&P 500 gab 0,1 Prozent auf 1.443 Zähler nach.

Publiziert am 02.10.2012