Dritte Verhandlungsrunde für Metaller-KV
In der Bundeswirtschaftskammer in Wien hat heute Vormittag die dritte Verhandlungsrunde für die 120.000 Beschäftigten der Maschinen- und Metallwarenindustrie begonnen.
Nach den ersten beiden Gesprächsrunden waren Arbeitgeber und Arbeitnehmer noch sehr weit voneinander entfernt. Über konkrete Lohnzuwächse soll noch nicht verhandelt worden sein, es liegt die Forderung der Gewerkschaften nach einem Lohnplus von fünf Prozent auf dem Tisch.
Die Industrie will auch über das „Rahmenrecht“ verhandeln, konkret fordert sie: Junge Beschäftigte sollen länger arbeiten und mehr verdienen, während ältere Arbeitnehmer bei geringerer Entlohnung kürzer arbeiten sollen. Des Weiteren sollen sich Lohnabschlüsse nach der Arbeitsintensität und der Lage des jeweiligen Betriebes richten.
Drittens will die Arbeitgeberseite eine flexible Arbeitszeitregelung auf Betriebsebene. Gerade Letzteres ist für die Gewerkschaftsseite ausgeschlossen. Sollte es heute zu keiner Einigung kommen, stehen Warnstreiks im Raum.
Publiziert am 05.10.2012