Weitere Todesopfer nach Meningitis-Ausbruch in den USA
In den USA ist die Zahl der Todesopfer nach dem Meningitis-Ausbruch bei Schmerzpatienten auf sieben gestiegen. Das teilten die zuständigen Behörden gestern mit. Die jüngsten beiden Todesopfer wurden aus Michigan gemeldet.
Zudem breitete sich die Krankheit auf weitere US-Bundesstaaten aus. Der Ausbruch hängt vermutlich mit Injektionen eines verunreinigten Schmerzmittels gegen Rückenleiden zusammen.
Die Opferzahlen könnten noch steigen, denn die betroffenen - von einer Firma in Massachusetts stammenden - Ampullen wurden an 76 Einrichtungen in 23 US-Bundesstaaten ausgeliefert. Mittlerweile haben neun Bundesstaaten Infektionen gemeldet. Bei Meningitis sind Hirnhaut und Rückenmark entzündet.
Publiziert am 07.10.2012