UNO-Artenschutzkonferenz in Hyderabad gestartet
2.000 Unterhändler aus aller Welt haben heute im indischen Hyderabad eine Konferenz über die Rettung der vom Aussterben bedrohten Arten gestartet. Unter Führung der Vereinten Nationen (UNO) wollen die Vertragsstaaten die hochgesteckten Ziele angehen, die sie sich vor zwei Jahren auf der Konferenz im japanischen Nagoya gesetzt hatten.
Die Vertragsstaaten waren übereingekommen, bis zum Jahr 2020 den fortschreitenden Verlust der Tier- und Pflanzenarten zu stoppen. Doch bisher ist die Finanzierung nicht geklärt.
„In Nagoya haben wir uns auf einen Masterplan mit ambitionierten, aber realistischen Zielen geeinigt, um die Biodiversität des Planeten zu retten“, sagte Julia Marton-Lefevre, Generaldirektorin der Weltnaturschutzunion (IUCN) zum Auftakt. Nun sei die Zeit reif für eine ernsthafte Überprüfung, wie viele Teile des großen Plans schon umgesetzt worden seien.
Publiziert am 08.10.2012