Ägyptischer Präsident begnadigt „Revolutionsanhänger“

100 Tage nach seinem Amtsantritt hat der ägyptische Präsident Mohammed Mursi eine Generalamnestie für im Rahmen des „arabischen Frühlings“ inhaftierte Aktivisten erlassen. Die Begnadigung gelte für alle Unterstützer der „Revolution“, die wegen Taten zwischen dem 25. Jänner 2011 und dem 30. Juni 2012 inhaftiert wurden, hieß es gestern Abend in einem Dekret. Hunderttausende Ägypter hatten sich an den Demonstrationen beteiligt, die letztendlich den Sturz des langjährigen Machthabers Hosni Mubarak auslösten.

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Publiziert am 09.10.2012