Studie: Schwellenländer rüsten bei Forschung auf

Westliche Firmen müssen sich in Schwellenländern zunehmend auf einen härteren Wettbewerb einstellen. In Staaten wie China, Indien und Brasilien werde mittlerweile deutlich mehr Geld in Forschung und Entwicklung investiert, ergab eine heute in München veröffentlichte Studie der Beratungsfirma Roland Berger.

„Unternehmen aus Schwellenländern sind nicht mehr die verlängerte Werkbank der Industriestaaten, sondern investieren immer öfter in Forschungsprojekte und entwickeln so eigene, wettbewerbsfähige Produkte“, teilte Roland-Berger-Partner Bernd Brunke mit. Auch weltweit werde 2012 mehr Geld in die Entwicklung gesteckt, insgesamt etwa 1,14 Billionen Euro und damit rund fünf Prozent mehr als 2011.