Deutliche Worte nach Obmannwahldebakel
Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen - das tun im Fall von SPÖ-Chef Werner Faymann bereits die Kommentatoren der Medien und die politischen Mitbewerber. Der Schaden, das ist das historisch schlechte Abschneiden Faymanns bei seiner Wiederwahl als Parteiobmann - mit nur 83,4 Prozent. Der Spott ließ nicht auf sich warten: „Superpeinliche Schlappe“ (FPÖ), „Gerechter Lohn“ („Presse“), „Selbstbeschädigung“ (Grüne), „Watsch’n“ („Kurier“) - all das wird dem Parteichef, der seine Partei verloren hat („Standard“), zugemutet. Nur in der SPÖ selbst sieht man neben „Schatten“ auch „Licht“.
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