IBM und Intel leiden unter schwachem Hardwaregeschäft
Das schwache PC-Hardwaregeschäft schlägt sich auch in den Quartalszahlen der US-Anbieter Intel und IBM nieder. Der weltgrößte Chiphersteller Intel verzeichnete im dritten Quartal einen deutlichen Rückgang bei Umsatz und Gewinn.
Intels Erlöse fielen im Jahresvergleich um 5,4 Prozent auf 13,46 Milliarden Dollar. Der Gewinn schrumpfte im dritten Quartal um 14,3 Prozent auf 2,97 Milliarden Dollar, wie das Unternehmen gestern nach US-Börsenschluss mitteilte. Vor allem die PC-Chipsparte sorgte laut Angaben für den Rückgang.
Die Prognose für das laufende vierte Quartal fiel trotz der Hoffnungen auf das kommende Windows 8, das am 26. Oktober veröffentlicht wird, verhalten aus. Intel rechnet mit 13,6 Milliarden Dollar Umsatz - also praktisch dem Wert des Vorquartals - mit einer Schwankungsbreite von 500 Millionen Dollar. Die Intel-Aktie verlor nachbörslich gut zwei Prozent.
Weniger Umsatz für IBM
Der IT-Konzern IBM wurde deutlich weniger seiner leistungsstarken Firmenrechner los. Im dritten Geschäftsquartal (Juli bis September) ging der Umsatz der Hardwaresparte um 13 Prozent zurück. Auch das Geschäft mit Dienstleistungen und Software büßte ein, unter anderem wegen Währungseffekten.
Insgesamt musste IBM einen Umsatzschwund im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von fünf Prozent auf 24,7 Milliarden Dollar (18,9 Mrd. Euro) verkraften, wie das US-Unternehmen gestern mitteilte. Die Aktie fiel daraufhin nachbörslich um mehr als drei Prozent. Durch Kosteneinsparungen blieb der Gewinn von IBM aber nahezu stabil bei unterm Strich 3,8 Milliarden Dollar.
Publiziert am 17.10.2012