Österreicher schafft Freitauchgang in Himalaya-See

Der Rekordversuch des Österreichers Christian Redl ist heute Früh (MESZ) geglückt: Gegen 7.00 Uhr meldete er über seinen GPS-Livetracker, dass seine Mission gelungen sei, im eisigen Wasser der Gokyo-Seen im Himalaya-Gebirge den höchsten jemals absolvierten Freitauchgang zu absolvieren. Nähere Informationen lagen aufgrund der fehlenden Kommunikationsmöglichkeiten zunächst nicht vor.

Trotz des nur geringen Sauerstoffpartialdrucks auf rund 5.000 Metern verzichtete der Mann aus Wien auf künstlichen Sauerstoff und wollte in seinem handelsüblichen Neoprenanzug etwa drei Minuten unter Wasser bleiben. Die Gletscherseen liegen in einer Höhe von 4.700 bis 5.160 Metern.

Beim Tauchgang wollte der Wiener im eiskalten Wasser liegen, während Messinstrumente an seiner Hand alle wichtigen Körperfunktionen überwachen. Eine Minute musste Redl mindestens durchhalten, angestrebt wurden zwei bis drei.