Paris wirft Syrien Streubombeneinsatz vor

Die französische Regierung hat der syrischen Führung vorgeworfen, international geächtete Streubomben im Kampf gegen Regierungsgegner einzusetzen. In den vergangenen Monaten sei „eine neue Stufe der Gewalt“ erreicht worden, indem zuletzt Streubomben eingesetzt worden seien, sagte Außenminister Laurent Fabius heute in Paris.

Der Minister äußerte sich bei einer Konferenz mit Vertretern von zivilen Komitees, die „befreite Zonen“ im Norden Syriens verwalten.

Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW) hatte den syrischen Streitkräften am Wochenende erneut den Einsatz von Streubomben vorgeworfen. Die syrische Armee wies das in einer Erklärung zurück. Syrien verfüge nicht über diesen Waffentyp, hieß es.