Metallerlohnabschluss: Bis zu 3,4 Prozent mehr
Nach 17-stündigem Ringen haben sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer gestern Vormittag auf einen ersten Metallerlohnabschluss geeinigt: Die Löhne in der Maschinen- und Metallwarenindustrie werden demnach um 3,0 bis 3,4 Prozent steigen - bei einer derzeitigen Inflationsrate von 2,7 Prozent. Das ist rechnerisch ein „klassischer“ Lohnabschluss, allerdings unter geänderten Vorzeichen: Heuer versuchen die Arbeitgeber erstmals, die einzelnen Branchen auseinanderzudividieren. Ob diese Taktik aufgeht, wird sich noch weisen.
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Nichteisen-Metaller: Verhandlungen unterbrochen
Die Verhandlungen über einen Kollektivvertrag Metallindustrie wurden nach dem Abschluss in der Maschinen- und Metallwarenindustrie gestern fortgesetzt. Die erste Verhandlungsrunde der Gewerkschaften PRO-GE und GPA-djp mit dem Fachverband Nichteisen-Metallindustrie wurde nach fünf Stunden ohne Ergebnis unterbrochen.
„Die Forderung nach fünf Prozent mehr Lohn- und Gehalt bleibt weiterhin aufrecht“, sagen die beiden Verhandlungsleiter Rainer Wimmer (PRO-GE) und Karl Proyer (GPA-djp). Für Betriebsräte und Gewerkschaften haben der Erhalt eines einheitlichen Kollektivvertrages und ein einheitlicher Lohn- und Gehaltsabschluss für alle 180.000 Beschäftigten der Metallindustrie Priorität.
Die nächste Runde mit dem Fachverband Nichteisen-Metallindustrie findet vereinbarungsgemäß am 29. Oktober statt.
Publiziert am 19.10.2012