Standard & Poor’s stufte Ungarn leicht ab

Die Ratingagentur Standard & Poor’s (S&P) hat gestern Abend die Langzeit-Kreditbewertung der Republik Ungarn wie auch der ungarischen Zentralbank von „BB+“ auf „BB“ gesenkt. Das Kurzfrist-Rating wurde mit „B“ bekräftigt - Ausblick stabil.

Die Berechenbarkeit des politischen Rahmens in Ungarn nehme ab, was sich mittelfristig auf die Wachstumsaussichten der dortigen Wirtschaft auswirken könne, hieß es in einer Mitteilung der Ratingagentur.

Die Herabstufung spiegle wider, dass im Nachbarland unter anderem wegen „unorthodoxer Maßnahmen“ im Finanzsektor das Wachstum erodieren könne.