Österreichische Satelliten auf dem Weg ins All

Die ersten österreichischen Satelliten werden heute mit einer indischen Rakete ins All starten. Die Satelliten „Tugsat-1“ und „UniBRITE“ sind Teil der internationalen Mission „BRITE“ und werden als erste von insgesamt sechs kleinen Raumflugkörpern im Orbit Daten über die Helligkeitsschwankungen sehr heller und massenreicher Sterne sammeln. Daraus erhofft man sich Verbesserungen der Theorien über den Aufbau von Sternen und die Geschichte des Universums.

Die beiden baugleichen, fußballgroßen Nanosatelliten der TU Graz sowie der Universität Wien starten vom Satush Dhawan Space Centre in Sriharikota. Sie werden die Erde auf einer erdnahen polaren Umlaufbahn in rund 800 Kilometer Höhe mindestens zwei Jahre lang umkreisen.

In jedem Satelliten der Mission befindet sich ein Teleskop mit einer CCD-Kamera, die hochpräzise Fotometrie (Helligkeitsmessung) erlaubt. Die Daten sollen Rückschlüsse auf die Vorgänge im Inneren der Sterne und die Entstehung des Universums zulassen.