Italien: Filmreifer Überfall auf Geldtransporter

Mit Maschinenpistolen bewaffnete Räuber haben heute auf der Autobahn A9 in der Ortschaft Turate zwischen Mailand und Como zwei Geldtransporte überfallen und sind mit Beute in Höhe von zehn Millionen Euro entkommen.

Nach Angaben eines Polizeisprechers täuschte die für den Überfall verantwortlich gemachte zehnköpfige Bande eine Reihe von Unfällen auf der Autobahn vor und blockierte somit den Verkehr. Anschließend seien zwei gepanzerte Geldtransporter, die auf der Autobahn unterwegs waren, von den Schwerbewaffneten überfallen worden.

Um die Geldboten zur Herausgabe mehrerer Geldpakete zu zwingen, schossen die Täter mehrmals in die Luft, ohne dabei jemanden zu verletzen. Nachdem sie den Geldtransporter geplündert hatten, setzten sie einen Lkw in Brand, um sich die Flucht zu erleichtern. Die Autobahn blieb für längere Zeit gesperrt.

Auch Goldbarren gestohlen

Wie sich später herausstellte, wurden bei dem Überfall nicht nur Geldscheine, sondern auch Goldbarren entwendet. Das Geld stammte aus Supermärkten und Banken. Die für den Transport zuständige Gesellschaft Battistolli aus der norditalienischen Stadt Vicenza arbeitet mit der Polizei zur Klärung des Überfalls zusammen.

Laut den Ermittlern verschwanden die Kriminellen an Bord zweier Autos in Richtung Schweiz.