NASA testete bisher größtes Triebwerksteil aus 3-D-Drucker

Eine komplett mit einem 3-D-Drucker hergestellte Düse hat einem ersten Test der US-Raumfahrtbehörde NASA standgehalten. Die Einspritzdüse sei das bisher größte geprüfte Raketentriebwerksteil aus einem 3-D-Drucker, teilte die NASA gestern in Washington mit.

Bei dem Test in der vergangenen Woche sei flüssiger Sauerstoff und gasförmiger Wasserstoff durch die Düse geleitet und eine sehr starke Antriebskraft erzeugt worden. Die aus zwei ausgedruckten Einzelteilen zusammengesetzte Düse besteht aus einem Pulvergemisch aus Nickel und Chrom, das ein Laser zuvor in einem 3-D-Drucker verschmolzen hatte.

3-D-Drucker seit längerem in Verwendung

Die 3-D-Druck-Technologie gibt es schon seit längerem. Bisher wird sie vor allem in der Industrie verwendet, etwa für Autokomponenten oder Flugzeugbauteile. Auch die NASA benutzt die Drucker schon seit längerem.

Die einfachsten Modelle funktionieren wie eine vom Computer gesteuerte Heißklebepistole. Eine Heizdüse lässt das Ausgangsmaterial schmelzen und presst es in dünnen Schichten übereinander. So türmen sich die einzelnen Lagen nach und nach zu einem Objekt auf.