EU-Gegner treten mit Wahlbündnis an

Das Neutrale Freie Österreich (NFÖ) und die EU-Austrittspartei (EU-AUS) wollen mit dem gemeinsamen Wahlbündnis EU-Stop bei der kommenden Europawahl antreten. Das kündigten die Parteiobleute Rudolf Pomaroli (NFÖ) und Robert Marschall (EU-AUS) heute Nachmittag bei einem Pressegespräch in Salzburg an. Sie sind zuversichtlich, dass sie die nötigen 2.600 Unterschriften für die Kandidatur schaffen.

„Ich rechne damit, dass wir auf dem Wahlzettel stehen werden“, sagte Pomaroli. Durch das Wahlbündnis könne man die Ressourcen bündeln und mehr mediale Aufmerksamkeit erreichen, argumentierte Marschall: „Unser Alleinstellungsmerkmal ist, dass wir dezidiert für den EU-Austritt sind.“ Die anderen Parteien würden die EU nur kritisieren.

Die beiden Parteigründer werden die Liste anführen und sich im Fall eines Einzugs ins EU-Parlament das Mandat über die Legislaturperiode teilen. „Wir sind auch offen dafür, weitere parteifreie Kandidaten aufzunehmen“, sagte Marschall. Bis Anfang April solle die Liste feststehen.