EU-Wahl: Wahlallianz tritt als „Europa anders“ an

Die Wahlallianz zwischen KPÖ, Piraten und der Partei Der Wandel wird bei der EU-Wahl unter dem Namen „Europa anders“ antreten. Die Parteien treten unter anderem für Verteilungsgerechtigkeit, Netzfreiheit und Datenschutz ein, erklärten die Proponenten heute bei einer Pressekonferenz. Die Spitzenkandidaten stehen noch nicht fest, sie werden beim Gründungskonvent am 1. März gewählt.

Die Wahlallianz, für die sich die Parteien auf die Farbe senfgelb geeinigt haben, wirbt mit dem Motto „Es muss anders werden, damit es gut wird“. Auf dem Wahlzettel wird sie unter der Kurzform „Anders“ zu finden sein.

Der fraktionsfreie EU-Mandatar Martin Ehrenhauser unterstützt die Wahlallianz und sichert ihr somit den Antritt, dennoch will Europa anders Unterstützungserklärungen sammeln. Ob Ehrenhauser auch als Spitzenkandidat antritt, wird im Laufe der kommenden Woche bekanntgegeben. Die ersten beiden Listenplätze werden für unabhängige Kandidaten frei gehalten, bis zum 15. Februar kann man sich online dafür anmelden. Das Programm von Europa anders wird bis zum 22. Februar in einem offenen Prozess mit allen Interessierten entwickelt.