Rechtsfraktion im EU-Parlament offenbar fix

Das EU-Parlament dürfte eine neue Rechtsaußenfraktion erhalten. Nach Angaben aus EU-Kreisen in Brüssel von heute haben sich 43 Abgeordnete aus sieben Staaten zusammengefunden.

Bei der Allianz aus rechtspopulistischen und rechtsextremen Parteien handelt es sich neben der FPÖ und Frankreichs Front National von Marine Le Pen um Abgeordnete aus Italien, den Niederlanden, Belgien, Litauen und Polen.

Keine Bestätigung von FPÖ

Am Freitag sollen die sieben Rechtsparteien in Brüssel zusammenkommen, um die letzten Formalitäten zu klären, hieß es. Die größte Partei der Rechtsfraktion ist die Front National mit 24 Abgeordneten, gefolgt von der italienischen Lega Nord (5), der FPÖ (4), der niederländischen PVV (4), der polnischen Neuen Rechten (4) sowie je einem Mandatar vom belgischen Vlaams Belang und der litauischen Partei Ordnung und Justiz.

Die FPÖ wollte die Einigung nicht bestätigen. Es werde keinerlei Kommentar dazu geben, sagte der Sprecher des künftigen freiheitlichen EU-Abgeordneten Harald Vilimsky auf Anfrage der APA. Allerdings laufe die Angelegenheit gut, und die Öffentlichkeit werde informiert, wenn es einen Abschluss gebe.