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Gipfel = Ineffizienz?

Nachdem die Staats- und Regierungschefs auf dem EU-Gipfel die Entscheidung über die Nachfolge der EU-Außenbeauftragten Catherine Ashton auf die lange Bank geschoben haben, hagelt es Kritik seitens der Europaparlamentarier. Wann immer EU-Angelegenheiten zur Chefsache eines Gipfels erklärt werden, werde die EU ineffizient bis handlungsunfähig, meinte etwa ÖVP-Delegationsleiter Othmar Karas. Die grüne Ulrike Lunacek sprach von Verzögerung als Prinzip. Tatsächlich muss der neue Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker nun mit der Zusammenstellung seines neuen Teams so lange warten, bis die Blockierer unter den EU-Staatschefs nachgeben.

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