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Schwerer Schlag für Moskau

Der Ständige Schiedsgerichtshof in Den Haag hat am Montagvormittag Russland zu einer Zahlung von 50 Milliarden Dollar wegen der Zerschlagung des Ölkonzerns Yukos verurteilt. Ehemalige Eigentümer hatten Moskau auf 100 Milliarden Dollar geklagt. Sie hätten durch die Zerschlagung viel Geld verloren, so die Begründung. Der Prozess hatte sich über zehn Jahre lang hingezogen. Der ehemalige Yukos-Konzernchef und ehemals reichste Russe Michail Chodorkowski hatte sich nach seiner Enthaftung von der Klage distanziert. Das Urteil kommt für Moskau wegen der Ukraine-Krise zu einer Unzeit. Die Strafe macht mehr als zehn Prozent der Währungsreserven aus.

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