China tötete rund 5.000 Hunde wegen Tollwutausbruchs

Zur Eindämmung eines Tollwutausbruchs in der Provinz Yunnan haben die chinesischen Behörden rund 5.000 Hunde getötet. Hintergrund sind fünf Todesfälle bei Menschen in der Stadt Baoshan, die mit der Krankheit in Verbindung stehen sollen, berichtete die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua gestern. 100.000 Hunde in der Stadt hätten zudem eine Impfung erhalten.

Tierschützer sind gegen die Tötung und fordern stattdessen die Sterilisierung und Impfung der Tiere. 2006 waren mindestens 16 Menschen in der östlichen Provinz Shandong an Tollwut gestorben.