US-Kampf gegen IS: Zehn arabische Staaten dabei

Die USA haben für ihre Koalition gegen die Dschihadistengruppe Islamischer Staat (IS) zehn arabische Staaten gewonnen. Washington werde sich gemeinsam mit zehn Ländern der Region, darunter Saudi-Arabien, gegen die „terroristische Bedrohung“ stellen, hieß es in einer Erklärung zum Abschluss von Beratungen von US-Außenminister John Kerry mit Kollegen aus der Region heute im saudi-arabischen Dschiddah. Die beteiligten Länder hätten vereinbart, „ihren Anteil im umfassenden Kampf“ gegen den IS zu tragen.

Staaten sollen Finanzströme stoppen

Zu den weiteren Staaten der Koalition gehören demnach Bahrain, die Vereinigten Arabischen Emirate, Kuwait, Katar, Oman, Ägypten, der Irak, Jordanien und der Libanon. Bei den Gesprächen saß auch die Türkei mit am Tisch. Sie will sich am Kampf gegen den IS aber ausschließlich im Rahmen humanitärer Maßnahmen beteiligen.

Die Staaten sollen Kerry zufolge eine führende Rolle im Kampf gegen IS einnehmen: Ihnen käme die Aufgabe zu, die Finanzströme der Extremisten und den Zulauf von ausländischen Kämpfern zu stoppen, so Kerry.

US-Präsident Barack Obama stellte gestern (Ortszeit) seine Strategie gegen die Extremisten vor, die sich im Nordirak und in Syrien ausgebreitet hatten. Er kündigte an, die Luftschläge auf IS-Stellungen würden vom Irak auf Syrien ausgeweitet.