Sozialplanverhandlungen bei Pfeiffer gescheitert

Die Gewerkschaft erklärt die Sozialplanverhandlungen beim Zielpunkt-Mutterkonzern Pfeiffer für gescheitert. In der Logistik sowie Holding stehen in Summe 209 Arbeitsplätze vor dem Aus, für sie habe Pfeiffer 1,8 Mio. Euro angeboten.

„Diese Summe liegt deutlich unter unseren ursprünglichen Forderungen“, so die Gewerkschaften vida und GPA-djp heute in einer Aussendung.

Betriebsversammlung in Wien geplant

Damit würden die sozialen Härtefälle nicht abgefedert werden. Mit dieser Summe ist es aus Sicht der Gewerkschaft unmöglich, Geld für Umschulungen in Form einer Arbeitnehmerstiftung zur Verfügung zu stellen.

Die Arbeitnehmervertreter haben daher die Schlichtungsstelle beim Arbeits- und Sozialgericht einberufen. Außerdem ist im Logistikzentrum von Pfeiffer in Wien eine Betriebsversammlung geplant.

„Nicht im Stande, (...) Summe aufzubringen“

In einer Aussendung von Pfeiffer hieß es, die „Vorstellungen der Gewerkschaft sowie die Möglichkeiten der Pfeiffer Logistik GmbH“ lägen „sehr weit auseinander“. Die Gewerkschaft wolle rund sieben Mio. Euro, „während die Pfeiffer Logistik, die heuer ein Ergebnis der Geschäftstätigkeit von minus 1,3 Millionen Euro aufweist, maximal 1,8 Mio. Euro leisten kann“. Man sei „schlicht nicht imstande, die geforderte Summe aufzubringen“.

Ende der Angebotsfrist für Filialen

Indes könnte sich noch vor dem Heiligen Abend entscheiden, wie es mit den 229 Filialen der insolventen Supermarktkette Zielpunkt weitergeht. Interessenten können noch letzte Angebote abgeben.

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