Twitter will schärfer gegen Hasskommentare vorgehen

Der Onlinekurzbotschaftdienst Twitter hat ein schärferes Vorgehen gegen Hasskommentare seiner Nutzer angekündigt. Das US-Unternehmen kündigte gestern neue Regeln an, nach denen die Androhung von Gewalt, der Aufruf zu Anschlägen und die Verbreitung von Angst und Hass auf Twitter nicht geduldet werden sollen. Twitter-Accounts, die darauf angelegt seien, anderen zu schaden, würden gesperrt.

Richtlinien überarbeitet

Nach den überarbeiteten Richtlinien verbietet Twitter Drohungen und Belästigungen gegen andere Menschen aufgrund ihrer ihrer ethnischen oder nationalen Herkunft, ihrer sexuellen Orientierung, ihrer Geschlechtsidentität, ihrer Religion, ihres Alters, ihrer Behinderung oder ihrer Krankheit.

Politiker in den USA und Europa hatten nach den islamistischen Anschlägen in Paris im November und im kalifornischen San Bernardino im Dezember ein schärferes Vorgehen gegen Hasskommentare in Onlinenetzwerken gefordert. Immer wieder rufen Internetnutzer in Sozialen Medien zu extremistischen Gewalttaten auf, kündigen entsprechende Pläne an oder unterstützen in Kommentaren.