Sturm „Frank“: Unwetterchaos in Großbritannien

Großbritannien kämpft mit den dritten schweren Unwettern binnen Wochen. Gestern traf der Sturm „Frank“ vom Nordatlantik her die Inseln. Die Windgeschwindigkeit erreichte Orkanstärke, heftige Regenfälle sorgten für Überflutungen. In einigen Landesteilen fiel in Tausenden Haushalten der Strom aus, Straßen und Bahnstrecken mussten gesperrt werden. Sparsamkeit beim Hochwasserschutz könnte nun teuer werden.

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Zehntausende fliehen vor Fluten in Südamerika

Nach heftigem Regen sind unterdessen in Südamerika rund 130.000 Menschen vor den Überschwemmungen geflohen. Allein in Paraguay verließen rund 100.000 Menschen ihre Häuser, wie die Regierung mitteilte. Die Pegel der Flüsse Paraguay und Uruguay stiegen weiter. In Uruguay brachten sich rund 17.000 Menschen vor den Fluten in Sicherheit, in Argentinien weitere 11.000.

Die uruguayische Regierung gab Soforthilfen in Höhe von umgerechnet neun Millionen US-Dollar für die Betroffenen in den Departments Salto, Artigas, Paysandu und Rivera frei. Laut Wettervorhersage sollen die Regenfälle in den kommenden Tagen andauern.